Programm

Diese parallelen Foren stehen zur Auswahl

    Vormittags:
  • Forum I: Getriebebauformen
  • Forum II: Getriebeauswahl
    Nachmittags
  • Forum III: Getriebeauslegung I
  • Forum IV: Getriebeauslegung II

Dienstag, 25. Juni 2019

08:15 Uhr
Registrierung
08:55 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer
Referent: Ute Drescher | Chefredakteurin konstruktionspraxis
Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

Chefredakteurin konstruktionspraxis
Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

09:00 Uhr
Keynote
Komplexes Zusammenspiel:
Wie das Gesamtsystem Antriebsstrang die Getriebeauswahl beeinflusst mehr
Der Vortrag zeigt mit praxisbezogenen Betrachtungsweisen:
  • wie mit der Getriebeauswahl die Motorparameter beeinflusst werden können,
  • wie sich die Wahl des Motors auf das Getriebe auswirkt,
  • welche Möglichkeiten verschiedene Antriebsprinzipien und -topologien bieten,
  • welche Anpassungen auf der Lastseite die Auswahl der Komponenten beeinflussen,
  • wie Funktionen intelligenter Antriebstechnik beim Schutz und Überwachung des Getriebes helfen können.
Die Betrachtungen gehen dabei von direkt am Netz betriebenen Motoren mit fester oder stufig einstellbarer Drehzahl über einfache drehzahlvariable Antriebe mit Frequenzumrichtern bis zum High-End Servoantrieb.
Referent: Reinhard Mansius | Autor „Praxishandbuch Antriebsauslegung“

Jahrgang 1966

1983-1985: Berufsausbildung zum Elektromonteur

1989-1994: Studium Elektrotechnik, Fachrichtung: Elektrische Maschinen und Geräte, Automatisierungstechnik

1994-1999: bei Reform Elektromotorenbau GmbH & Co. KG tätig als Prüffeldingenieur, Projektingenieur

1999-2002: bei Demag Cranes & Components GmbH zunächst als Elektrokonstrukteur, dann von 2000 bis 2003 als Projektingenieur / Antriebsberechner

Seit 2002: bei Bosch Rexroth AG als Applikationsingenieur, seit 2003 Produktmanager Antriebssysteme
Folgender Link führt Sie zu meinem Buch: https://vogel-fachbuch.de/maschinenbau/konstruktion/43-praxishandbuch-antriebsauslegung

09:45 Uhr
Keynote
Galaxie – Wie eine neue Getriebegattung den Maschinen- und Anlagenbau erobert mehr
Der wissenschaftliche Beweis liegt vor: Galaxie® ist eine neue, eigenständige Getriebegattung mit einer prinzipbedingt überlegenen Kinematik. Mit Galaxie® hat WITTENSTEIN die Logarithmische Spirale als neue mathematische Funktion im Getriebebau eingeführt. Die hieraus resultierende, einzigartige Funktionsweise macht Galaxie® gegenüber bekannten Getriebeprinzipien in allen wichtigen technischen Leistungsmerkmalen zugleich überlegen – oft um Faktoren.
Die Gattung Galaxie® löst immer häufiger ein im doppelten Sinn „konstruktives“ Umdenken aus – und hat damit das Potenzial zu disruptiven Innovationen im Hochleistungsmaschinenbau.
Referent: Dr. Frank Müller | STAMA Maschinenfabrik GmbH

Dr. Frank Müller hat von 2009 bis 2015 am WZL der RWTH Aachen im Bereich Werkzeugmaschinen promoviert. Zuvor studierte er Maschinenbau mit Fachrichtung Produktionstechnik an der RWTH Aachen.
Seit 2015 ist Dr. Frank Müller Bereichsleiter Konstruktion und Entwicklung bei der STAMA Maschinenfabrik GmbH.

Referent: Volker Sprenger | WITTENSTEIN SE

Volker Sprenger, war von 1996 bis 2009 in verantwortungsvollen Positionen bei WITTENSTEIN bis hin zur Geschäftsführung von Auslandsgesellschaften tätig. Nach weiteren Führungspositionen im Anlagenbau und der Lüftungstechnik übernahm er 2013 die Leitung des Galaxie Start-Up in der WITTENSTEIN SE und somit die Verantwortung für die strategische Weiterentwicklung und Vermarktung dieses neuartigen Antriebssystems.

10:30 Uhr
Kaffeepause und Besuch der Ausstellung

Forum I

11:15 Uhr

11:15 Uhr - Wirkungsgrad optimieren:
Was bei Schneckengetrieben möglich ist mehr
Schneckengetriebe haben einen schlechten Ruf, wenn es um das Thema Effizienz geht. In der Realität ist der Wirkungsgrad von Schneckengetrieben jedoch von vielen Faktoren abhängig und bei systematischer Betrachtung genauso hoch, wie bei Getrieben mit anderen Verzahnungsarten.
In diesem Vortrag wird aufgezeigt, welche Komponenten in einem Schneckengetriebe Verluste verursachen und auf welche Art und Weise diese Verluste berechnet werden können. Neben verschiedenen Berechnungsmethoden werden auch Möglichkeiten zur experimentellen Bestimmung des Getriebewirkungsgrades erläutert. Außerdem werden im Vortrag verschiedene Möglichkeiten und Ansätze zur Steigerung des Wirkungsgrades von Schneckengetrieben vorgestellt.
Referent: Kevin Daubach | TU Kaiserslautern

Kevin Daubach ist seit Dezember 2017 Doktorand am Lehrstuhl für Maschinenelemente und Getriebetechnik an der Technischen Universität Kaiserslautern bei Prof. Dr.-Ing. Bernd Sauer. Dort befasst er sich mit der experimentellen und simulativen Untersuchung von Verschleiß an Schneckengetrieben. Das Maschinenbaustudium absolvierte Kevin Daubach an der Technischen Universität Kaiserslautern und verfasste im Rahmen dessen seine Diplomarbeit zum Thema „Entwicklung eines Messverfahrens zur Ermittlung des Verdreh?ankenspiels an einem montierten Schneckengetriebe“.

11:45 Uhr - Planetengetriebe im Vergleich:
Wie die Anwendung über die Bauform entscheidet mehr
Der Vortrag beinhaltet folgenden Schwerpunkte:
  • Vorstellung der Getriebearten im Vergleich zum Planetengetriebe
  • Detaillierte Betrachtung der Bauformen des Planetengetriebes (Koaxial- oder Winkelausführung, Leistungsklassen, Verzahnungsarten)
  • Die Herausforderung, das passende Planetengetriebe zu finden.
  • Lösung durch anwendungsspezifische und softwaregestützte Auslegung des Planetengetriebes
Referent: Sascha Saumer | Neugart GmbH

Sascha Saumer, Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH), ist als Schulungsleiter im Produktmanagement tätig. Seit mehreren Jahren leitet Herr Saumer verschiedene Technik- und Produktschulungen sowie Getriebe-Auslegungsworkshops. Im Vorfeld sammelte er über 10 Jahre Erfahrung im technischen Vertrieb der Firma Neugart.

12:15 Uhr - Anwendungen mit Zykloidgetrieben mehr
Einführung in Funktionsweise und Technologie von Zykloidgetrieben; Einsatzformen in konventionellen Industrieanwendungen und in hochpräzisen Positionieranwendungen; Kundenspezifische Antriebsauslegung mit Zykloidgetrieben
Referent: Nils Zieglgänsberger | Sumitomo (SHI) Cyclo Drive Germany GmbH

Alter: 49 Jahre; Ingenieursdiplom Maschinenbau 1996 an der Technischen Universität München; 11 Jahre Tätigkeit bei Knorr Bremse SfS als Entwicklungsingenieur und später als Entwicklungsleiter Schraubenkompressoren; seit 2007 bei Sumitomo Drive Technologies als Produktmanager und seit 2013 betraut mit der Leitung Business Development.

Forum II

11:15 Uhr

11:15 Uhr - Oft vergessene Anforderungen:
Kritische Parameter bei der Getriebeauswahl mehr
Um eine erste Auswahl von Industriegetrieben zu treffen, werden oft die eigenen bekannten Anwendungswerte mit Katalogwerten verglichen. Spezielle Anforderungen an die Anwendung, wie Fahren auf Anschlag, Geräuschsensibilität, Dauerlauf, hohe Vibrationen oder hohe Radiallasten erschweren die Selektion über den Katalog jedoch deutlich. Dabei können einfache Getriebemodifikationen die Katalogparameter schon deutlich verbessern und sogar einen besseren Nutzwert bieten als das nächst größere Getriebe – und das ohne hohe Mehrkosten.
Referent: Darko Lukic | maxon motor GmbH

2000 – 2004: Studium Maschinenbau an der FH Offenburg
2004 – 2007: Konstrukteur/Entwickler Sonderwerkzeugmaschinenbau „Thyssen Krupp Metal Cutting“
2007 – 2008: Konstrukteur/Entwickler Standard- und Sondergetriebe maxon motor GmbH
2008 – 2011: Abt.-Leiter Getriebekonstruktion maxon motor GmbH
2011 – heute: Bereichsleiter Getriebeentwicklung maxon motor GmbH

11:45 Uhr - Zukauf versus Eigenentwicklung:
Wie sich Kosten und Konzepte von Getrieben schnell ermitteln lassen mehr
Ob ein Getriebe eigens erstellt oder zugekauft werden soll, ist für viele Firmen nach wie vor eine zentrale Frage. Für die richtige und rasche Entscheidung ist eine Getriebesoftware mit zusätzlichen Lösungen im Bereich der Getriebevariantenberechnung mit Kostenschätzungen sowie auch Webapplikationen für externe Anwendungen sehr wertvoll.

In der Präsentation soll aufgezeigt werden, wie bereits in der Anfangsphase mit einer automatisierten Getriebevariantenberechnung sehr effizient zahlreiche Konzepte berechnet und gleichzeitig auch die damit verbundenen Kosten ermittelt werden. Für die spezifisch hergestellten Komponenten wie Wellen, Verzahnungen und Gehäuse kann eine Bewertung aufgrund von Preisvorgaben pro Kilogramm vorgenommen werden, welche einen guten Anhaltspunkt für eine Kostenabschätzung ergibt.

Bei der Bewertung von Zukaufgetrieben und für die flexible Beratung ausserhalb der Firma sind beispielsweise Lösungen wie die Installation der Berechnungssoftware und Ablage der Getriebe-modelle auf einem zentralen sowie geschützten Server äusserst effektiv. Über eine Webapplikation auf dem Rechner des Verkäufers lassen sich die Belastungsdaten in Form von Lastkollektiven etc. vorgeben, wobei dem Kunden alle relevanten Daten zur Verfügung gestellt werden – wie Lebensdauer, thermische Belastung, Zuverlässigkeit, das schwächste Element und viele mehr.

KISSsoft, die Qualitätssoftware für Getriebeberechnung, bietet neben den Berechnungsprogrammen diese – heutzutage massgeblichen – zusätzlichen Bewertungsmethoden an und kann wesentlich zu einer verlässlichen Entscheidungsfindung bereits in der Anfangsphase eines Projektes beitragen.
Referent: Jürg Langhart | KISSsoft AG

1989 – 1993 Lehre als Maschinenzeichner in Firma Sulzer Rüti, Textilmaschinen
1993 – 1997 Studium zu Maschinen-Ingenieur FH, Technikum Rapperswil
1997 – 2000 Entwicklungs- und Konstruktionsingenieur in Firma Curtiss-Wright
2000 – 2002 Studium Betriebswirtschaft und Management für Ingenieure, ZHAW
2001 – 2008 Anwendungstechniker in Firma Klingelnberg AG, Zürich
Seit 2008 Verkauf und technische Beratung in Firma KISSsoft AG

12:15 Uhr - Aus der Praxis:
Der Weg zum kundenspezifischen Getriebe mehr
Welchen Mehrwert bietet ein kundenspezifisches Getriebe und welche Möglichkeiten gibt es?
Anhand eines Praxisbeispiels wird die Entwicklung von einem Standardgetriebe zu einem kundenspezifischen Getriebe erklärt.

Das Praxisbeispiel handelt von einem Planetengetriebe, das für die Anwendung im Lebensmittelbereich modifiziert wurde. Herausforderung dabei war es, ein totraumfreies Hygiene-Design und die Einsatzbedingung im S1-Betrieb zu schaffen. Dabei werden die einzelnen Entwicklungsschritte bis zur Serienreife betrachtet.
Referent: Simon Reiber | SPN Schwaben Präzision Fritz Hopf GmbH

Simon Reiber ist als Produktmanager bei der SPN Schwaben Präzision Fritz Hopf GmbH tätig.

Er betreut hier den Bereich Planetengetriebe. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Projektleitung von Kundenprojekten, die aus diesen Planetengetrieben entstehen. Dabei stimmt er die Kundenanforderungen mit den technischen Möglichkeiten ab.

Erfahrungen sammelte er während seiner jeweils mehrjährigen Tätigkeit in der Entwicklung und später im Vertrieb.

12:45 Uhr
Mittagspause und Besuch der Ausstellung

Forum III

13:45 Uhr

13:45 Uhr - Energieeffiziente Antriebsstränge und wie Getriebe dazu beitragen mehr
Im industriellen Bereich besteht noch immer ein großes Einsparungspotenzial am gesamten Energieverbrauch. Antriebsstränge müssen dabei als System bestehend aus Umrichter, Elektromotoren, Industriegetrieben, Arbeitsmaschine und vorherrschenden Betriebsbedingungen gesehen werden.
Der inhaltlichen Schwerpunkt liegt auf der Betrachtung der Industriegetriebe und deren Energieverlustanteile. Dabei wird auf Messung und Berechnung von Verlustanteilen in Getrieben eingegangen und auf die Ansätze zu Ihrer Minimierung. Es wird auch auf verschiedene Getriebebauformen und praktische Messergebnisse eingegangen.
Der Vortrag schließt mit einem Blick auf die Entwicklungsmöglichkeiten mittels Berechnungen, Prüfstandversuchen und Messungen im Feld.
Referent: Dipl.-Ing. Kaj Sellschopp | ZAE-AntriebsSysteme GmbH & Co KG

Studium des Maschinenbaues an der TU Braunschweig (Schwerpunkt Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik)
Beschäftigung in verschiedenen Unternehmen mit Aufgabenstellungen der Antriebstechnik
Seit 1995 bei ZAE-AntriebsSysteme im Bereich Entwicklung und Konstruktion
Seit 2005 Prokurist und Leiter Engineering

14:15 Uhr - Mit Gemeinschaftsforschung zum verbesserten Wälzlagerreibungsmodell mehr
Gemeinschaftsforschung ermöglicht, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen, eine kostengünstige Entwicklung auf dem aktuellen Stand des Wissens. Die Verfahren, die im Rahmen von FVA 701 entwickelt wurden bestimmen auf Basis der Kontaktbedingungen im Wälzlager die Verluste. Damit stehen Methoden zur Verfügung, die nicht nur hervorragend zu den Messungen passen, sondern zu denen auch die Unsicherheit nachvollzogen werden kann. Zusammen mit den Ergebnissen aus FVA 69 können die Verluste in Getrieben vollständig beschrieben werden.
Die FVA-Berechnungswelt schafft zu diesem Wissen einen zeiteffizienten Zugang und eine Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnis. Damit können auf einfachem Wege die Verluste im Getriebe präzise vorhergesagt werden.
Referent: Benjamin Abert | FVA GmbH

Studium des Maschinenbaus an der Technischen Universität Clausthal mit einem Fokus auf Tribologie, Simulation und Modellbildung. Abschluss mit einem Master of Science und direkter Einstieg bei der FVA SoftwareService GmbH als Productowner für Gleit- und Wälzlagerungen.
2017 Übernahme der stellvertretenden Softwareentwicklungsleitung und seit 2018 Head of Consulting & Service.

14:45 Uhr - Intelligente, softwaregestützte Auslegung und Berechnung von Industriegetrieben im Minutentakt mehr
Die Auswahl, Auslegung und der Nachweis eines Industriegetriebes stellt hohe Anforderungen an den Konstrukteur oder Berechnungsingenieur. Das komplexe Modell eines Getriebes, welches aus einer Vielzahl von Maschinenelementen (Wellen, Zahnräder, Lager, Gehäuse, Dichtung, Welle-Nabe-Verbindungen, …) besteht, muss als System verstanden werden, dessen Einzelelemente mehr oder weniger starken Abhängigkeiten unterliegen.
Neben der Berechnung der Getriebekinematik, dem Nachweis der Tragfähigkeit und Lebensdauer der Einzelelemente, treten zunehmend Aspekte wie Wirkungsgrad, Geräuschentwicklung sowie Lastverteilung der Verzahnung in den Vordergrund.
Referent: Dr.-Ing. Tobias Schulze | DriveConcepts GmbH

1996-2001: Studium an der Technischen Universität Dresden in der Studienrichtung Maschinenbau
2001-2006: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Dresden am Lehrstuhl Maschinenelemente
seit 2006: Geschäftsführer der Firma DriveConcepts GmbH in Dresden

Forum IV

13:45 Uhr

13:45 Uhr - Was der digitale Getriebezwilling kann:
Mehrwerte bei Konfiguration und Leistungsfähigkeit mehr
Für Anwender und Entwickler bietet ein digitaler Getriebezwilling von Servo-Präzisionsplanetengetrieben vielfältige Mehrwerte. Anhand der Getriebekomponente Wälzlagerung werden die Mehrwerte in den Themenbereichen Getriebekonfiguration, Getriebeleistungsmerkmale und applikationsspezifische Getriebemontage vorgestellt.
Referent: Philipp Abele | SEW-EURODRIVE GmbH & Co. KG

Mechanikstudium mit Schwerpunkt Kontinuumsmechanik an der Technischen Universität Darmstadt. Tätig bei der SEW-EURODRIVE GmbH & Co. KG in der Hauptabteilung Entwicklung Getriebe als Berechnungsingenieur.

14:15 Uhr - Aus der Praxis:
Spezifische Anforderungen an Präzisionsgetriebe für Roboteranwendungen mehr
PRINZIP – EINSATZ und AUSLEGUNG
Prinzip
- Kurze Vorstellung Nabtesco
- Erklärung Funktionsprinzip
- Allgemeine Vorteile beim Einsatz (Übertragung hohe Momente, Kompaktes Design, Hohe Untersetzungen)

Einsatz und Auslegung in der Robotik – Anhand Beispiel 6-Achs Robot
- Vorteile der Getriebe, dargestellt in jeder einzelnen Achse
- Hinweise zur spezifischen Auslegung und Besonderheiten bei der Berechnung in jeder einzelne Achse
Referent: Christian Otto | Nabtesco Precision Europe GmbH

Geboren 15.05.1963, Oberhausen Rheinland
Bachelor of Engineering
Seit dem 01.07.2011 bei Nabtesco
Davor 10 Jahre Leitung Konstrution für Rolltreppen

14:45 Uhr - Intuitiv zum effizienten Antriebsstrang mehr
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Konzeptionierung einer neuen Werkzeugmaschine ist die optimale Auslegung der Komponenten im Antriebsstrang. Perfekt aufeinander abgestimmte Antriebskomponenten wie Ritzel-Zahnstange, Getriebe und Motor sorgen für eine hohe Produktivität und Sicherheit während des Betriebs.

Es wird gezeigt, wie komplexe Bewegungsprofile und Antriebsmechanismen intuitiv realisiert werden können und durch intelligente Auslegung der Antriebskomponenten die Effektivität des gesamten Antriebsstrangs optimiert werden kann.
Referent: Elena Albert | WITTENSTEIN alpha GmbH

Studium des Maschinenbaus (DHBW) mit Schwerpunkt Konstruktion. Mehrjährige Beschäftigung im Bereich Entwicklung und Anwendungstechnik. Tätig bei der WITTENSTEIN alpha GmbH als Produktmanagerin.

15:15 Uhr
Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
16:00 Uhr
Trends in der Getriebeentwicklung:
Das Potenzial hochreiner Stähle mehr
Die Anforderungen an immer kompaktere Getriebe bzw. höhere Leistungsdichte wächst stetig in der Zahnrad- und Getriebeindustrie. Dies gilt sowohl für mobile als auch stationäre Anwendungen. Neben verschiedenen Bauformen von Getrieben oder der optimierten Auslegung mittels Modifikationen stellt sich auch immer wieder die Frage nach dem Werkstoff und dessen Eigenschaften. Hier kommt heute häufig der Einsatzstahl 18CrNiMo7-6 einsatzgehärtet zum Einsatz.
Seit einiger Zeit gibt es diesen Einsatzstahl in höheren Qualitäten bzw. in hochreinen Ausführungen. Welche Möglichkeiten eröffnen sich damit bei der Auslegung von Stirnrädern bei Erhöhung der Dauerfestigkeit um bis zu 30% und was ist dabei zu beachten?
Referent: Gunther Weser | GWJ Technology GmbH

1990 Abschluß Lehrausbildung zum Maschinen- und Anlagenmonteur

1990 Abitur abgeschlossen

1996 Maschinenbaustudium an der TU Braunschweig abgeschlossen

1995 - 2012 Mitbegründer des Ingenieurbüros GWJ Engineering, Braunschweig

seit 2002 Geschäftsführender Gesellschafter „Vertrieb und Technik“ der GWJ Technology GmbH, Braunschweig

seit 2007 Externer Dozent an der TU Braunschweig, Vorlesung „Rechnerunterstütztes Auslegen und Optimieren“

16:45 Uhr
Abschluss-Keynote
Aus der Praxis: Wie die dynamische Simulation hilft, Getriebe für Windenergieanlagen richtig zu dimensionieren mehr
Die Dimensionierung und konstruktive Ausführung von Antriebssträngen für Windenergieanlagen ist aufgrund der vielfältigen Anforderungen eine interdisziplinäre Herausforderung. Die verschiedenen Konzepte, Betriebsbedingungen und die Anforderungen an die Zuverlässigkeit sind wichtige Faktoren für den Entwicklungsprozess. Bereits installierte Windenergieanlagen können zur Ermittlung der auftretenden Lasten genutzt werden. Die Auslegung neuer Windenergieanlagen erfordert die theoretische Ermittlung aller erforderlichen Eingangsparameter. In der Zwischenzeit werden dazu die Möglichkeiten der dynamischen Simulation bereits in einem frühen Stadium des Produktentwicklungsprozesses genutzt, die im eingereichten Beitrag vorgestellt werden sollen.
Referent: Dr.-Ing. Thomas Rosenlöcher | Technische Universität Dresden

1998 – 2004: Studium an der Technischen Universität Dresden, Fachrichtung: Allgemeiner Maschinenbau, Vertiefungsrichtung: Antriebs- und Getriebetechnik

Seit 2005: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Dresden am Lehrstuhl Maschinenelemente (Untersuchung des dynamischen Verhaltens von Antriebssträngen in Großantrieben mit Hilfe der Finiten-Elemente-Methode und der Mehrkörpersystem-Simulation)

2012: Promotion - Systematisierung des Modellierungsprozesses zur Erstellung elastischer Mehrkörpersystem-Modelle und dynamischen Untersuchung von Großantrieben

Seit 2013: Oberingenieur am Lehrstuhl Maschinenelemente der Technischen Universität Dresden

17:15 Uhr
Verabschiedung der Teilnehmer
Referent: Ute Drescher | Chefredakteurin konstruktionspraxis
Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

Chefredakteurin konstruktionspraxis
Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

Aussteller